Forschung2018-07-05T21:41:12+00:00

Innovative Forschung für neue Impulse

Vielfältige Forschung am Entrepreneurship Hub

Wir beschäftigen uns mit einer großen Bandbreite von Themen im gründungsbezogenen Kontext.

Business Model Innovation
High Tech Entrepreneurship
Digitalisierung und Industrie 4.0
Regional Entrepreneurship und Start-Up Ökosysteme
Entrepreneurial University
Entrepreneurial Mindset
Entrepreneurship Education

Beispiele aktueller Forschungsthemen

Systematische Transformation der wissenschaftlichen Forschungsergebnisse in innovative Produkte und Dienstleistungen lösen einen unmittelbaren Prosperitätseffekt aus und stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Industriesektors.

Bei dem Forschungsschwerpunkt Hightech-Entrepreneurship wird der Prozess der Kommerzialisierung von wissenschaftlichen Ergebnissen an technischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen analysiert. Durch quantitative und qualitative Forschungsmethoden werden Ansätze zur Integration von Wissenschafts- und Wirtschaftssystemen gesucht und weiterentwickelt. Das besondere Augenmerk liegt auf Business Modeling, Technology Venture Capital und Hightech Entrepreneurship Governance.

Ansprechpartner
Prof. Dr. Reza Asghari
Telefon: +49 (0) 5331 939 33410
Email: r.asghari@tu-braunschweig.de

Integrierte Innovationsmethodik zur Stärkung der Innovationsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen in der Region

Fragestellung und Motivation

Innovationsfähigkeit gilt als zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen aller Branchen. Welche Faktoren die Innovationsfähigkeit bestimmen und durch welche Maßnahmen oder Methoden Innovationen in der betrieblichen Praxis gefördert werden können, ist in Unternehmen häufig unklar. Dies gilt insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), da personelle Ressourcen hier stark begrenzt sind und Know-how häufig hoch spezialisiert ist. Durch diese Limitierungen und das unzureichende Verständnis der Stellhebel zur Steigerung der Innovationsfähigkeit wird die Identifikation und Umsetzung unternehmensspezifischer Maßnahmen erschwert. Dabei verstärken kürzere Lebenslaufzyklen, komplexere Produkte und die globale Verteilung von Wertschöpfungsprozessen einerseits den Handlungsdruck und erfordern die Erweiterung des internen Know-hows der KMU. Andererseits machen digitale Hilfsmittel neue Formen des Wissensaustausches und der Kooperation zwischen Unternehmen möglich. Im Verbundprojekt InnoLink werden diese Möglichkeiten und Herausforderungen aufgegriffen, um eine Methodik zur Stärkung der Innovationsfähigkeit von KMU in der Region Braunschweig zu entwickeln. Unternehmen und Hochschulen treten hierin als Know-how-Träger auf und stellen ihr spezifisches Wissen über Innovationsmethoden und -prozesse oder Technologien z.B. in Form von Best-Practices bereit. Hierdurch sind wesentliche Impulse und ein besseres unternehmensspezifisches Bewusstsein für konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Innovationsfähigkeit zu erwarten.

Vorgehensweise und Projektziel

Ziel des Verbundprojektes zwischen TU Braunschweig und Ostfalia HaW ist es, Hilfsmittel für das Innovationsmanagement in KMU bereitzustellen. Einerseits soll das Angebot Hilfsmittel zur Identifizierung und Bewertung der Handlungsfelder zur Stärkung der Innovationsfähigkeit bereitstellen. Aufbauend soll das Angebot unternehmensspezifisch anwendbare Maßnahmen und Methoden zur Stärkung der Innovationsfähigkeit bereitstellen. Darüber hinaus soll die Innovationsmethodik die Vernetzung mit Hochschulen und weiteren externen Wissensträgern zur Unterstützung in der Umsetzung von Maßnahmen.

Auf Basis einer Bedarfserhebung bei regionalen KMU und umfassender Recherchen, wurde ein Modell zur Beschreibung der Innovationsfähigkeit von KMU entwickelt. Mit Hilfe des entwickelten Modells wird ermöglicht, die eigene Innovationsfähigkeit auf strategischer und operativer Ebene zu betrachten.

Elemente der integrierten Innovationsmethodik

Ausgehend von einer Bedarfsanalyse bei KMU in der Region wurde eine integrierte Innovationsmethodik ausgearbeitet, die als zukünftige Portallösung unter anderem folgende Elemente umfasst:

  • Bewusstsein schaffen – Innovations-Navigator InnoCheck
    Bewertung der eigenen Innovationsfähigkeit und Identifizierung unternehmensspezifischer Handlungsfelder für die Stärkung der Innovationsfähigkeit.
  • Orientierung bieten – Entscheidungsunterstützung InnoScope
    Unterstützung in der Auswahl konkreter Handlungsfelder und Maßnahmen zur Stärkung der eigenen Innovationsfähigkeit.
  • Wissen bereitstellen – Maßnahmen- und Methoden-Box InnoBox: Bereitstellung praktisch anwendbarer Ansätze, Methoden und Hilfsmittel zur Stärkung der Innovationsfähigkeit
  • Vernetzung fördern – Digitales Wissens- und Kommunikationsportal InnoNet:  Vernetzung mit Hochschulen und weiteren externen Wissensträgern zur Unterstützung in der Umsetzung von Maßnahmen

Kooperationsmöglichkeiten und Mitwirkung

Sie möchten Partner werden, aktuelle Herausforderungen diskutieren, Ihr Wissen über Innovation erweitern sowie konkrete Lösungsansätze erarbeiten? Wir bieten:

  • Workshops zur unternehmensspezifische Analyse der Innovationsfähigkeit und Handlungsfeldern
  • Pilotprojekte zur Anwendung moderner Innovations- und Entwicklungsmethoden
  • Bearbeitung von Problemstellung durch Studierende der TU Braunschweig und der Ostfalia HaW

Kontaktieren Sie uns gern bei Interesse am Verbundprojekt und wenn Sie Ihre Erfahrungen teilen oder konkreten Fragenstellungen einbringen möchten.
Bei Interesse teilen wir mit Ihnen gerne unsere aktuellen Projektergebnisse.

Projektpartner

Institut für Konstruktionstechnik – Technische Universität Braunschweig

Allianz für die Region GmbH
Braunschweig Zukunft GmbH

IHK Braunschweig
Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade
KIM Kooperationsinitiative Maschinenbau e.V.
Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH
PEINER SMAG Lifting Technologies GmbH

Weiterführende Informationen zum Projekt finden Sie unter www.inno-link.de.

Ansprechpartner
Dagmar Wilgeroth
Telefon: +49 (0) 5331 939 33530
Email: d.wilgeroth@ostfalia.de

Nationale und internationale Kooperationen

Wir kooperieren mit verschiedenen Institutionen um national und international forschen zu können.

Neben den Möglichkeiten für ein stipendienfinanziertes Arbeiten im Ausland gibt es noch eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten, um im In- und Ausland an neuartigen und interessanten Problemstellungen und Herausforderungen im Umfeld von Entrepreneurship zu forschen.

Sprechen Sie uns gerne an oder vereinbaren Sie einen Termin.

Bedeutung von Entrepreneurship Forschung

Dagmar Wilgeroth

“Wir möchten mit unserer Entrepreneurship Forschung einen Beitrag dazu leisten, wie auf Einflussfaktoren in der Innovationsentstehung eingewirkt werden kann, um die Innovationsfähigkeit zu verbessern. ”


DAGMAR WILGEROTH, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Leonhard Riedel

“Es ist für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft sehr wichtig, eigene Innovationsleistung zur Digitalisierung beizutragen und den vielfältigen Veränderungen der Märkte nicht tatenlos den Lauf zu lassen.”


LEONHARD RIEDEL, Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Ricarda Schlimbach

“Entrepreneurship kann eine Triebfeder sein, um Forschung in die Wirtschaft zu tragen. Und es hilft auch dabei in der Wirtschaft ein Umdenken anzuregen, also das Mindset zu verändern.”


RICARDA SCHLIMBACH, Doktorandin